Schmottseiffen in historischen Aufnahmen

Liebe Heimatfreunde,

wir haben eine wunderbare Bereicherung für unser Archiv und unsere Homepage erhalten: Frau Claudia Schütze aus Dresden hat uns ein umfangreiches Konvolut von 20 historischen Fotografien digital zur Verfügung gestellt, die das Leben im alten Schmottseiffen wieder lebendig werden lassen.

Neben bekannten Wahrzeichen und Ecken wie St. Thekla und der Niederdorfschule lassen uns die Aufnahmen tief in die Familiengeschichte der Familie Scholz eintauchen.

Wir danken Frau Schütze von Herzen für dieses wunderbare Material und sind uns sicher, dass es bei vielen Heimatfreunden und Familienforschern auf großen Anklang stoßen wird.

Frau Schütze ist die Tochter von Otto König, 1920 im Johannenhof geboren, und Enkelin von Anna geb. Scholz und Maximilian König (Nowag/Neisse). Ihre Großmutter war die jüngste Tochter von Jakob Scholz und Rosina geb. Stelzer. Der Familie gehörte das Haus Nr.5. 

Die Aufnahmen im Überblick:

  • Foto 1 & 2: 1937 – Die letzten Scholz-Besitzer: Paul (1883–1940) mit seiner Frau
  • Foto 3: 1901 – Jakob Scholz (Vater von Anna verh. König) mit Sohn Paul und Schwiegersohn August Hauke
  • Foto 4: Eine Madonna (einst zum Scholz-Haus gehörend)
  • Foto 5 & 6: 1957 – Die Gräber von Jakob und Paul Scholz
  • Foto 7: Mittel-Schmottseiffen, Haus 152 & St. Thekla
  • Foto 8: Mittel-Schmottseiffen, St. Thekla
  • Foto 9: Der Bach
  • Foto 10: Mittel-Schmottseiffen – rechts die alte Post
  • Foto 11: Der Aufgang zur Kirche
  • Foto 12: Mittel-Schmottseiffen, Heiligenhäuschen, St. Thekla im Hintergrund
  • Foto 13: Die Niederdorfschule
  • Foto 14: Der Johannenhof (Geburtshaus von Frau Schützes Vater, 1920)
  • Foto 15: Die Haltestelle Nieder-Schmottseiffen
  • Foto 16: Schmottseiffen im Jahr 1937
  • Foto 17: Schmottseiffen im Jahr 1991
  • Foto 18 & 19: Rosina und Jakob Scholz (Frau Schützes Urgroßeltern)
  • Foto 20: Agnes Scholz (Frau Schützes Großtante, seit der Flucht mit Ziel Dresden vermisst)

Haben auch Sie historische Fotos, Postkarten oder Dokumente aus Schmottseiffen? Melden Sie sich gerne bei uns – bewahren wir gemeinsam das Erbe unserer schlesischen Heimat!

100 Jahre Herbert Hübner 

Das Gespräch am Küchentisch:   

Bedburdyck, 3. September 1988

16-jährig und in Schwarz-Weiß schaut mich Opa Herbert an. Er trägt Anzug und Krawatte. Ohne Lächeln im Gesicht steht er da und wirkt ungewohnt ernst.

„Opa, wer sind die anderen auf dem Foto?“, frage ich mit der kindlichen Neugier einer Achtjährigen und wende mich ihm neben mir sitzend zu. Erwartungsvoll blicke ich in seine Augen – diesmal in ihrem mir so vertrauten Blau-Grau.

„Das, mein Enkelchen“, sagt er leise, „sind meine Eltern und Brüder in Schlesien. Mutter Klara, Vater Willi, Georg und Walter.“

Opa hält inne. „Nur einer fehlt. Mein Bruder Alfred. Er war zu diesem Zeitpunkt schon im Krieg und hatte zuletzt vor Monaten geschrieben. Hier, das ist sein Foto auf dem Tisch.“ Behutsam tippt er mit seinem Zeigefinger darauf. „Und Walter, du siehst, er trägt Uniform, musste nach seinem Heimaturlaub auch wieder an die Front. Wir haben ihn und Alfred nie wiedergesehen. Aber das wussten wir am Tag dieser Aufnahme noch nicht.“

Opa verstummt und scheint mit seinen Gedanken weit weg. Mit einer Umarmung hole ich ihn ins Hier und Jetzt zurück. „Wo ist eigentlich Schlesien, Opa?“

„Als ich so alt war wie du, lag Schlesien im Osten Deutschlands. Nie hätten wir gedacht, dass es mal anders sein würde, aber nach dem verlorenen 2. Weltkrieg ging Schlesien an Polen.“

„Und was wurde aus dir, deiner Familie, Freunden und Nachbarn?“

„Wir mussten unsere Heimat verlassen und fremde Menschen zogen in unsere Häuser, Dörfer und Städte. Unser Besitz fiel in ihre Hände und wir durften nur das mitnehmen, was wir tragen konnten. So wie meine Eltern unser Familienfoto hier.“

Heute: San Diego, 9. Juli 2026  

Fast vier Jahrzehnte sind seit jenem Nachmittag am Küchentisch vergangen. Mein Opa Herbert wäre in diesem Jahr am 24. August 2026 100 Jahre alt geworden. 

Er ist schon lange nicht mehr an meiner Seite, um mir meine Fragen zu beantworten, aber das Foto von 1943 liegt noch immer vor mir –

jetzt, hier in San Diego, tausende Kilometer von Bedburdyck entfernt. Und der Drang, die Antwort auf meine kindliche Frage – „Wo ist eigentlich Schlesien?“ – nicht nur im Atlas, sondern mit dem Herzen zu finden, hat mich nie losgelassen. 

In den letzten neun Jahren bin ich diesem innerlichen Rufen gleich drei Mal gefolgt. Ich stand auf dem Grundstück von Haus 19, habe in verstaubten Kirchenbüchern die Namen meiner Vorfahren entdeckt und bin zusammen mit meinen Eltern und meinem amerikanischen Ehemann durch die Straßen gegangen, die Opa Herbert einst Heimat nannte.  

Zu seinem 100. Geburtstag schließt sich für mich der Kreis. Ich kann sagen, ich habe Schlesien gefunden, Opa!

Ich habe die Puzzleteile deiner Geschichte zusammengesetzt und sie bewahrt.

Du bist nicht mehr hier, aber dein Gesicht und deine Geschichte sind unvergessen – von Schmottseiffen bis nach Kalifornien. Alles Liebe zum 100. Geburtstag, Opa.

Deine Silke

Anmerkung zum Familienfoto: aufgenommen vor der 2. Augusthälfte 1943 durch Fotograf Rehnert in Löwenberg

 Newsletter # 12              Berlin, im März 2026

Liebe Heimatfreunde,

nun ist das Dutzend dieser Schriften voll, und es gibt wieder einiges zu berichten.

Auch wenn der Winter lang war, hat sich im Hintergrund eine Menge bewegt.

Das Jahresheft ist allen zugegangen und hat durchgehend positive Rückmeldungen erzeugt. Wie immer, liegt der Teufel im Detail, auf den letzten Metern ergaben sich unerwartete, aber nicht allzu schwerwiegende Probleme, die aber dann doch gelöst werden konnten.

Mein besonderer Dank geht an Thomas Marin, der über weitreichende Erfahrung bei der Publikation von Schriften verfügt und so den letzten Dreh beim Layout und Druck in nächtlicher Arbeit beisteuern konnte. Auch Silke Shimazu hat in gewohnter Form eigene Beiträge abgeliefert und uns mit Rat und Tat unter die Arme gegriffen.

Hans-Georg Hoferichter wächst immer aktiver in seine Rolle als Schatzmeister und administrativer Leiter hinein, was ebenfalls im Heft dokumentiert ist.

Der durch den Rücktritt von Gitta Schloißin notwendig gewordene Kontowechsel hat ebenfalls gut funktioniert. Leider hat die DKB aber inzwischen mitgeteilt, dass für unsere Zwecke keine Möglichkeit einer Kontoführung existiert1. Dies stellt uns allerdings vor einige Schwierigkeiten, denn ein erneuter Kontowechsel, wie und wohin auch immer, stellt doch für die betagteren Heimatfreunde eine erhebliche Hürde dar. Noch scheint keine Lösung in Sicht, aber wir bleiben guter Hoffnung.

Für die Restaurierung des Priestergrabs sind bisher erfreuliche Beträge eingezahlt worden. Thomas Marin war weiter tätig und sieht optimistisch in die Zukunft. Es scheint sich auch auf polnischer Seite etwas zu bewegen; abzuwarten bleibt, wie weit sich das finanziell auswirkt. Unsere Spendengelder stellen bei den zu erwartenden Kosten einen leider nur bescheidenen Beitrag dar.

Beim Treffen zum Volkstrauertag in Hainfeld überraschte uns Konrad Denoke mit einem sensationellen Beitrag aus dem Nachlass seiner Mutter: ein handgefertigter Ortsplan von Schmottseiffen mit allen Häusern und einem Verzeichnis der früheren Einwohner. Das Dokument hat die beeindruckenden Maße von 2,12m x 1,21m. Wir mussten im Gemeindesaal zwei Tische zusammenrücken und benutzten dann Gläser zum Beschweren. Leider ist es uns bisher nicht gelungen, den Schöpfer dieses Werks und das Datum der Herstellung herauszufinden. Ursprünglich stammt es von Hans Herden, dem Bruder von Konrads Mutter, aber den können wir leider nicht mehr fragen.

Nun ergab sich die Frage, wie mit diesem Dokument umgehen? Es ist in einem noch guten Zustand, wahrscheinlich ist es bereits eine Kopie. Optisch bereitet es schon einige Schwierigkeiten, das Papier ist offensichtlich vergilbt und der Inhalt erscheint nicht gerade kontrastreich.

In Hainfeld hat sich nun aber ein Kontakt zu Markus Kohl ergeben, der in der Pfalz und darüber hinaus auf verschiedenen Feldern tätig ist. Er hat es vermocht, diesen Ortsplan einzuscannen und damit (als PDF) zu digitalisieren. Dies eröffnet nun ungeahnte Möglichkeiten.

Konrad machte den Vorschlag, das Originalpapier nach Plawna zu bringen und dem im Aufbau befindlichen ‚Museum‘ im ehemaligen Bahnhofsgebäude zur Verfügung zu stellen, was gewiss im Sinne seiner Mutter wäre.

Ich hänge einen Ausschnitt des Plans an, der in der Ansicht auf dem Bildschirm bläulich unterlegt zu sein scheint. Im Original hat er allerdings einen braunem Untergrund. Da ist die Kopie einmal besser als das Original, da die Darstellung kontrastreicher erscheint. Vielleicht weiß jemand, woran das liegt, oder ob man das auf das gesamte Objekt anwenden kann; ich fühle mich da im Moment leicht überfordert.

Die Einladung zum Regionaltreffen in Nauen steht nun auch auf unserer Homepage, die Vorbereitungen nehmen ja nicht mehr allzu viele Ressourcen in Anspruch, so dass nur noch zu hoffen bleibt, möglichst viele Heimatfreunde begrüßen zu können.

Inzwischen hat sich ein weiteres Paar aus Plawna gemeldet, das ein Haus in Schmottseiffen erworben hat und nun dabei ist, es zu renovieren. Der Kontakt läuft über Silke, die bisher allerdings noch keinen vorherigen Besitzer ausmachen konnte. Dabei ist die Frage, ob sie die alte oder neue Nummerierung im Dorf verwendet haben.

Es gibt also immer wieder interessante Neuigkeiten und Entwicklungen.

Vielleicht schaffen wir es ja in diesem Jahr, Schmottseiffen wieder einen Besuch abzustatten.

Zum Abschluss noch ein Foto aus dem Gemeindesaal in Hainfeld November 2025:

sitzend von links nach rechts: Hannelore und Manfred Lange

stehend: Edda Lange, Monika Husenbeth, Hans-Georg Hoferichter, Konrad Denoke, Meggie und Wolfgang Schwarz (Alt-Bürgermeister)

Zum Abschluss bleibt mir nur noch uns allen ein friedliches Jahr zu wünschen. Ich verbleibe wie immer mit dem traditionellen schlesischen Gruß

Labt g’sund!

 Euer Bernhard


1  Es scheint sich da um die Befürchtung zu handeln, wir würden Gelder ‚Dritter‘ verwalten. Hans-Georgs Versuch, dies richtig zu stellen, stieß auf kein Verständnis.

EINLADUNG ZUM REGIONALTREFFEN IN NAUEN

Hiermit laden wir herzlich zum diesjährigen Regionaltreffen der Heimatfreunde ein.

Es findet wie in den Vorjahren statt im

Restaurant Nauener Hof

Rathausplatz 2a

14641 Nauen

Anmeldungen erbeten bis 31, Mai 2026 bei

Reisebericht nach Niederschlesien von Silke Shimazu

Sechs Tage im August

Niederschlesien 2025 – Görlitz, Schmottseiffen und Breslau

von Silke Shimazu, Enkelin von Herbert Hübner (Schmottseiffen Haus 19)

9335 Hillery Drive #15306 San Diego, CA 92126 USA

Es war Heiligabend 2023, und alle Geschenke waren bereits ausgepackt – das dachte ich jedenfalls. Doch dann sagte mein Mann Mark zu mir: „Schau mal hinter den Weihnachtsbaum, da versteckt sich noch etwas.“ Neugierig sah ich nach und tatsächlich fand ich einen Briefumschlag mit meinem Namen darauf. Als ich ihn öffnete, konnte ich es kaum fassen: ein Gutschein für den übernächsten Sommer für eine Reise zu meinen Eltern nach Deutschland und Niederschlesien.

Auf nach Schlesien

Görlitz

2.8.2025

Mehr als anderthalb Jahre später ging es am 2. August 2025 für meine Eltern, Mark und mich endlich los. Nach einer langen Fahrt von Grevenbroich (NRW) aus erreichten wir die erste Etappe unserer Schlesienreise: die heute östlichste Stadt Deutschlands, Görlitz.

Im Hotel Schwibbogen in der historischen Altstadt, zwischen Ober- und Untermarkt, fanden wir eine gemütliche und einladende Unterkunft.

Silke und Mark

Geschichte zum Anfassen

3.8.2025

Den nächsten Tag verbrachten wir mit der Erkundung der Stadt, angefangen mit einem Besuch im Schlesischen Museum. Das Gebäude, der Schönhof, in dem es seinen Sitz hat, trägt seinen Namen zu Recht und gilt als eines der schönsten in der Görlitzer Altstadt.

Schon beim Betreten wurde deutlich: Die äußere architektonische Pracht des Hauses setzt sich auch inhaltlich in der Ausstellung fort.

Die sorgfältig gestalteten und thematisch vielfältigen Bereiche luden uns ein, in die facettenreiche Geschichte Schlesiens einzutauchen. Dabei gab es viel zu entdecken und zu bestaunen:

von kunstvoll geschnitzten Rübezahlfiguren über eine interaktive Mitmachstation zu berühmten Schlesiern bis hin zu einer beeindruckenden Vielzahl an Porzellan aus verschiedenen Epochen und Regionen Schlesiens. Hervorzuheben sind hier eine Vase und ein Kännchen mit Motiven aus unserer Kreisstadt Löwenberg (im Foto das 5. und 4. Objekt von rechts in der oberen Reihe). Während die Vase das Panorama der Stadt mit der katholischen Kirche zeigt, ist auf dem Kännchen das Rathaus abgebildet.

Besonders bewegend waren für uns als Nachkommen eines vertriebenen Schlesiers die Exponate rund um den Verlust der Heimat: etwa ein Vertriebenenausweis, wie ihn auch Opa besessen hat, auf der Flucht mitgenommene Hausschlüssel und – ähnlich wie die von uns 2017 auf Opas elterlichem Grundstück gesammelte Heimaterde – ein Schraubglas, gefüllt mit Steinkohle.

Tipp: Am ersten Sonntag im Monat ist der Eintritt ins Museum frei!

Durch Görlitz‘ Gassen

Am Nachmittag begaben wir uns auf Stadtrundfahrt mit dem „Stadtschleicher“.

Auf vier Rädern und mit Sommerwind im Haar fuhren wir durch die Straßen von Görlitz, vorbei an vielen der durch die „Altstadtmillionen“ restaurierten Häuser. Schnell war klar, warum auch Hollywood die Stadt mit ihren malerischen Fassaden für sich entdeckt hat und sie seither als „Görliwood“ bekannt ist.

Vom Bus aus konnten wir schon einmal einen Blick auf die andere Seite der Neiße werfen, wo unsere Reise in Richtung Schmottseiffen weitergehen sollte.

Wiedersehen mit Schmottseiffen

Schmottseiffen

4.8.2025

Am kommenden Morgen wachten wir in der idyllisch gelegenen Pension Pod Lipami in Mois auf. Am Vorabend hatten wir uns von Görlitz in den kleinen Ort nahe der Löwenberger Schweiz aufgemacht, um dort Quartier für die folgenden drei Nächte zu beziehen.

Von links nach rechts: Silke, Mark, Helmi und Willi vor der Pension Pod Lipami

Wie Schmottseiffen ist Mois ebenso von Bedeutung für unsere Familiengeschichte, denn hier, im ehemaligen Haus 12, wurde Uropa Willi im Jahr 1893 geboren.

Damit stellt er eine Ausnahme in unserem Stammbaum dar: Alle Hübners vor und nach ihm – bis einschließlich Opa – sind aus Schmottseiffen, dem Hauptziel unserer Reise.

Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir uns auf den Weg dorthin, entlang uns vertrauter Häuser und Höfe, die wir noch von früheren Reisen kannten die Kirche St. Thekla stets im Blick.

Als wäre das Wiedersehen mit Schmottseiffen allein nicht schon ein Höhepunkt gewesen, bescherte uns dieser Tag darüber hinaus einen unvergesslichen Moment:

Nach Jahren unzähliger E-Mails und Telefonate sollten wir unseren 1. Vorsitzenden, Bernhard Lange, endlich persönlich kennenlernen.

Treffpunkt war der Aufgang zum Stationsberg in Mittel-Schmottseiffen. Wir waren bereits vor Ort, als Bernhard gemeinsam mit Hajo Ramisch (Haus 62 und 164a) eintraf – unserem neuesten Mitglied der Heimatfreunde – auf seiner ersten Schlesienreise.

Von links nach rechts: Willi, Silke, Bernhard, Helmi und Hajo

Nach einer freudigen Begrüßung allerseits wanderten wir den Kreuzweg hinauf. Dabei hatten wir nur ein Thema: Schmottseiffen und unsere Ahnen. Ich glaube, ich kann auch für Bernhard und Hajo sprechen, wenn ich sage, dass es sich so anfühlte, als hätten wir uns bereits zigmal zuvor getroffen – das beste Beispiel dafür, dass Schmottseiffen auch 78 Jahre nach der Vertreibung seine Bewohner bzw. deren Nachkommen miteinander verbindet.

Von links nach rechts: Hajo, Silke, Mark, Helmi und Willi

Aber Schmottseiffen bringt Menschen heute auch auf einer anderen Ebene zusammen. Am Nachmittag besuchten meine Eltern, Mark und ich – wie schon bei unseren ersten beiden Schmottseiffen-Reisen – die heutigen Besitzer des einstigen Hübner-Grundstücks (Nr. 19) mit denen wir mittlerweile ein freundschaftliches Verhältnis pflegen. Sie erwarteten uns mit selbstgebackenem Kuchen, den wir uns bei bestem Sonnenschein und netten Gesprächen – übersetzt von der englischsprachigen Tochter – im Garten schmecken ließen.

Ein Gang über Opas angrenzendes elterliches Grundstück durfte natürlich auch nicht fehlen. Die Enkelkinder unserer Gastgeber tobten dabei umher, und meine Gedanken wanderten zu meinem Opa und seinen Brüdern. In meiner Vorstellung sah ich sie als Kinder genauso fröhlich und ausgelassen über die Wiese tollen. Auch wenn ich es vorher schon gewusst hatte, spürte ich es in diesem Moment ganz deutlich: Das Grundstück ist in guten Händen.

Und unsere Hübners sind auch nicht vergessen. Das Schild, das wir in Erinnerung an sie vor vier Jahren am Walnussbaum neben dem noch existierenden Keller angebracht haben, hängt weiterhin: „Schmottseiffen Haus 19 – Hier wohnte bis 1947 die Familie Willi Hübner.“

Passend dazu gab es zu meiner großen Überraschung dann noch ein Geschenk „unserer Polen“ an Mark und mich: ein von ihnen in Handarbeit gefertigtes Makramee, das uns beide vor besagtem Baum zeigt. Wie schon der Mauerstein, den sie uns vor acht Jahren vom Keller mitgegeben haben, wird auch dieses einen Ehrenplatz in unserem Zuhause bekommen.

Silke mit der heutigen Besitzerin von Grundstück 19 (rechts) und deren Tochter (mittig)

Am Abend waren wir wieder mit Bernhard und Hajo vereint, die den Nachmittag in Liebenthal verbracht hatten. Gemeinsam blickten wir in unserem Stammlokal Kuznia in Löwenberg auf den ereignisreichen Tag zurück. Hajo war so begeistert von den vielen Eindrücken, dass ich mich an mich selbst bei meiner ersten Reise nach Schmottseiffen erinnert fühlte – fasziniert und bewegt von Opas Geburtsort, eine Empfindung, die auch acht Jahre später noch in mir anhält.

Von links nach rechts: Silke, Bernhard, Hajo, Helmi und Willi

Gemeinsam gegen den Verfall

5.8.2025

Am Folgetag bekam unsere Gruppe für kurze Zeit Zuwachs durch Thomas Marin und Krystian Burczek. Der Diakon und der 1. Vorsitzende des Schlesischen Priesterwerks waren zusammen eigens angereist, um sich ein Bild vom aktuellen Zustand der zerstörten Priestergruft von Augustin Toepsch zu machen.

Als Seelsorger selbst plant Thomas die Restaurierung des Grabes, das zu den wenigen noch erhaltenen deutschen Gräbern auf dem Schmottseiffener Friedhof gehört.

Schon seit Jahren fehlen der darüber wachenden Heiligenfigur Kopf und Hände, und im Inneren der Gruft ist der Sarg aufgebrochen und von Unrat umgeben.

Um dem weiteren Verfall entgegenzuwirken, gelang es Thomas, mit Krystians und Bernhards Hilfe auch den heutigen Pfarrer von Schmottseiffen in einem Gespräch für das Projekt zu gewinnen.

Bei einer gemeinsamen Friedhofsbegehung und Begutachtung der Gruft kam zufällig ein Steinmetz vorbei, der eine erste Einschätzung der nötigen Arbeiten abgab und wertvolle Hinweise lieferte.

Was nun noch fehlt, sind Spenden, um die Restaurierung zu verwirklichen und Toepschs letzte Ruhestätte wieder würdevoll herzurichten.

Einen Großteil hat die Kardinal-Bertram-Stiftung bereits zugesagt – allerdings unter der Bedingung, dass auch von anderer Seite Mittel beigesteuert werden.

Wenn auch du in heimatlicher Verbundenheit zu Schmottseiffen die Rettung des Grabes unterstützen möchtest, würden wir uns sehr über eine Spende freuen. Jeder Betrag hilft, unser Vorhaben zu realisieren – und so ein Stück Kirchengeschichte des Dorfes zu bewahren. Die dazu nötigen Infos findest du am Ende dieses Artikels.

Toepsch Gruft August 2025, von links nach rechts: Pfarrer Stanisław Partyka, Steinmetz, Thomas, Krystian und Bernhard

Toepsch Gruft vor ihrer Zerstörung

Haus 104 – ein Fenster in die Vergangenheit

Wieder in der ursprünglichen Konstellation – meine Eltern, Mark, Bernhard, Hajo und ich – machten wir uns von dem zu restaurierenden Grab auf den Weg zu einem weiteren Restaurationsprojekt: dem Umgebindehaus von Katarzyna Żuk (heute Haus 104, früher 114).

Im Juli 2023 hatte mich die junge Polin zum ersten Mal angeschrieben, nachdem ihr ein gemeinsamer Bekannter von meiner intensiven Beschäftigung mit Schmottseiffens deutscher Vergangenheit erzählt hatte.

Zu diesem Zeitpunkt hatte sie gerade das 1674 erbaute Haus erworben und wollte mehr über dessen Geschichte erfahren. Ich half ihr bei der Bestimmung der alten Hausnummer, ermittelte die früheren Eigentümer und konnte sie mit einer historischen Aufnahme des Hauses aus meinem persönlichen Archiv überraschen.

Das war der Anfang eines Austausches, der bis heute andauert. Seitdem hält sie mich über die Fortschritte bei der Renovierung auf dem Laufenden und berichtet, wenn das Haus wieder einmal eines seiner Geheimnisse offenbart. Gemeint sind die Fundstücke, die die einstigen Besitzer angesichts der Vertreibung versteckten und im Jahresheft 2024 im Bericht über Katarzynas Haus zu sehen sind.

Als feststand, dass meine Eltern, Mark und ich im August 2025 nach Schmottseiffen kommen würden, machten wir Pläne für ein Treffen – aber nicht irgendwo im Ort, sondern direkt bei ihr am Haus.

Es ist sofort ersichtlich, dass noch viel Arbeit erforderlich ist, um es wieder bewohnbar zu machen. Gleichzeitig erkennt man, was sich bereits alles getan hat – beispielsweise am neuen Dach.

Bei unserem Rundgang durch das Haus spürte man förmlich, mit wie viel Herzblut Katarzyna bei der Sache ist.

Neben den Fundstellen, an denen bei Aufräum- und Renovierungsarbeiten erwähnte Gegenstände der Vorbesitzer gefunden wurden, ist mir besonders der Keller im Gedächtnis geblieben. Zum einen, weil er aufgrund seiner jetzigen Beschaffenheit nur schwer zugänglich war und ich dabei meine Kletterfähigkeit unter Beweis stellen musste. Zum anderen, weil es die Art von Keller ist, wie sie auch unter dem Haus meiner Urgroßeltern – Hausnummer 19 – existiert haben muss und als einziger Zeitzeuge von damals noch erhalten ist.

Dank des Besuchs bei Katarzyna und ihrem „alten neuen Haus“ kann ich mir jetzt besser vorstellen, wie das frühere Zuhause meiner Familie ausgesehen haben könnte.

Von links nach rechts: Silke, Katarzyna und Bernhard

Letzter Halt in Schmottseiffen

Nach dem Besuch bei Katarzyna stand für uns sechs Heimatfreunde noch ein letzter gemeinsamer Programmpunkt auf dem Plan – die Besichtigung des ehemaligen Schmottseiffener Bahnhofs.

Zu unserer großen Freude nahm sich Herr Marcjan Majer, ein leidenschaftlicher Kenner des Ortes und heutiger Einwohner, Zeit für eine private Führung. Mit sichtbarer Begeisterung für die Geschichte Schmottseiffens öffnete er uns nicht nur die Türen des frisch sanierten und zum Gemeindehaus umfunktionierten Gebäudes, sondern teilte ebenfalls kleine Kapitel aus dessen Vergangenheit.

Besonders interessant war ein Foto eines alten deutschen Zeitungsartikels, der bei der Restaurierung der Anlage unter den Stufen in einem der Räume entdeckt worden war.

Als wir in eben jenem Raum standen, musste ich unweigerlich wieder an meine Ahnen denken wie wohl auch sie, zu unterschiedlichen Zeiten und Anlässen, hier am Bahnhof Abschied von Schmottseiffen genommen haben.

Dass sich am Ende unseres Aufenthalts in Schmottseiffen ausgerechnet hier ein Kreis schloss, machte diesen Augenblick besonders eindrucksvoll und rückte Vergangenheit und Gegenwart ganz nah zusammen.

Breslau, wir kommen

Breslau

6.8.2025

Während es für Bernhard und Hajo an diesem Tag jeweils wieder nach Hause ging, führte uns unsere Reise weiter in die frühere Hauptstadt Niederschlesiens – nach Breslau.

Bei einem ersten Stadtrundgang gelangten wir zum Marktplatz mit seinem Rathaus, das wir bereits als Miniatur im Schlesischen Museum in Görlitz bewundert hatten. Im Original war es noch imposanter und faszinierte uns mit seinen vielen architektonischen Details.

Im dortigen „Schweidnitzer Keller“ genossen wir anschließend ein leckeres Abendessen in historischem Ambiente.

Drei Perspektiven auf Breslau

7.8.2025

Am Morgen kehrten wir zum Rathaus zurück, das diesmal Ausgangspunkt unserer kostenlosen Städtetour mit „Walkative“ war.

Zu Fuß, unter der Leitung einer Stadtführerin, erkundeten wir in zweieinhalb Stunden den „Ring“, die einstige Schlachtergasse, Universität und Dominsel – immer unter den wachsamen Augen der überall in der Stadt verteilten Zwerge.

Tipp: Am Ende der Führung entscheidet jeder Teilnehmer selbst, ob und wie viel Trinkgeld er geben möchte.

Nach der Tour wechselten wir die Gangart und Perspektive und setzten die Erkundung von Breslau in einer Kutsche fort.

Darin sitzend fühlten wir uns in eine andere Zeit zurückversetzt. Passanten am Straßenrand schauten neugierig und winkten uns zu, während wir die Sehenswürdigkeiten auf uns wirken ließen.

Im Takt des Pferdes, das Klappern der Hufe im Ohr, fuhren wir vom Markt zur Dominsel und wieder zurück.

Tipp: In der Altstadt gibt es nur einen Anbieter von Kutschfahrten – du findest ihn und sein Belgisches Kaltblut in Marktnähe.

Sowohl zu Fuß als auch bei der Kutschfahrt empfanden wir die Dominsel mit ihrer gotischen Kirche als den schönsten Teil Breslaus.

Am Abend unternahmen Mark und ich von hier noch eine romantische Bootsfahrt auf der Oder. Vom Wasser aus bot sich uns noch einmal ein ganz anderer Anblick auf die Stadt und ihre Architektur.

In der Ferne sahen wir die bekannte Jahrhunderthalle, doch mehr als ein Blick von Weitem war uns diesmal nicht vergönnt – Anlass, irgendwann noch mal nach Breslau zu fahren!

Mit diesen Eindrücken endete aber vorerst unsere Zeit in Schlesien, und wir traten die Heimreise mit Zwischenstopps in Seiffen (Erzgebirge) und Dresden an.

Im Gepäck: viele neue Erinnerungen und der Wunsch, bald in Opas alte Heimat wiederzukehren.

Dominsel

Ich hoffe, dass unsere Erlebnisse Lust machen, selbst (noch mal) nach Schlesien zu reisen und die Verbindung zu den Wurzeln lebendig zu halten.

Herzliche Grüße,

Silke Shimazu (geb. Hübner)

Silke Shimazu, 9335 Hillery Drive #15306, San Diego, CA 92126, USA

Bei Rückfragen oder wenn du Informationen zu Familie Hübner (Schmottseiffen Haus 19) hast, zögere bitte nicht, mich zu kontaktieren:

Email: silkeshimazu@gmail.com

oder Hans Wilhelm Hübner (Vater), Mecklenburger Str. 23, 41515 Grevenbroich

Telefon: 02181/45049           

Spenden Toepsch Gruft

Konto-Inhaber: Johannes Georg Hoferichter

IBAN: DE86 1203 0000 1208 1064 25

BIC: BYLADEM1001

Verwendungszweck: Priestergrab Schmottseiffen

Letztes Traubuch von Schmottseiffen

Anne Kalkmann bietet bei Interesse an, den Eintrag eines Angehörigen zu schicken, und zwar aus dem letzten Schmottseiffener Traubuch von 1924 – 1947. 

Bei Interesse bitte folgende Kontaktmöglichkeiten nutzen:

KalkmannAnne@t-online.de

oder: Winterstraße 1, in 53177 Bonn

oder Rufnummer 0228 – 3 86 26 74

Newsletter # 11

Schmottseiffen 2.0                                          Newsletter # 11                             Berlin, im Dezember 2025

Liebe Heimatfreunde!

Kurz vor Weihnachten und dem Ende eines ereignisreichen Jahres kommt doch noch ein Newsletter, der in verkürzter Form ein Lebenszeichen senden soll.

Zur Erklärung: Ich hatte in den letzten Wochen gesundheitliche Probleme, die in einer Rückenoperation geendet sind. Am vergangenen Sonnabend bin aus dem Krankenhaus nach einem nur dreitägigen Aufenthalt entlassen worden. Die Schwierigkeiten zogen sich über mehrere Wochen hin, aber die Operation war erfolgreich und ich sehe mich vor einer längeren Rekonvaleszenzphase mit allen Einschränkungen, die ich geduldig auf mich nehmen werde.

Zum Glück haben die Aktivitäten für die Heimatfreunde kaum darunter gelitten.

So war die in Newsletter #10 angekündigte Veranstaltung in Hainfeld wie immer ein tolles Ereignis, zum ersten Mal war allerdings kein gebürtiger Schmottseiffener mehr dabei, was zeigt, wie wichtig Schmottseiffen 2.0 mittlerweile geworden ist.

Konrad Denoke, Hans-Georg Hoferichter, mein Bruder Dr. Manfred Lange und seine Frau Hannelore, sowie meine Frau Edda und ich haben Schmottseiffen würdig vertreten, zumal diesmal auf Pfälzer Seite neben der lokalen Prominenz der Landrat anwesend war, der sich von der Veranstaltung sehr beeindruckt zeigte.

Danach begann dann die endgültige Arbeit an der Fertigstellung des Jahreshefts. Wie immer bei solchen Unterfangen zeigen sich die Tücken erst bei der konkreten Arbeit am Detail. Welch ein Glück, dass wir mit Thomas Marin einen erfahrenen und vor allem einsatzbereiten Mann haben, der nicht zögerte, seine Kraft zur Verfügung zu stellen. Auch Hans-Georg Hoferichter war tatkräftig dabei, um so manche Klippe der IT und Verwaltung zu umschiffen.

Eigentlich war ja der Versand vor Weihnachten geplant, aber aus oben genannten Gründen hat es dann doch nicht geklappt, so dass wir wohl erst im neuen Jahr dazu kommen werden.

Wir gehen mit einigen Hoffnungen in dieses neue Jahr 2026, was die Heimat unserer Vorfahren betrifft:

Das große Projekt der Wiederherstellung des Priestergrabs Alois Toepsch hängt von so vielen unterschiedlichen Faktoren ab, dass wir da sehr viel Geduld und Stehvermögen beweisen müssen.

Vielleicht gelingen uns da auch wieder einige Impulse durch einen Besuch vor Ort, zu dem Einzelheiten noch rechtzeitig bekannt gegeben werden. Schmottseiffen/Schlesien ist immer wieder eine Reise wert!

Von den früher regelmäßigen Treffen existiert ja nur noch das in Nauen, das aber aller Wahrscheinlichkeit auch wieder stattfinden wird.

Als Fixpunkt im jährlichen Kalender findet sich wieder die Veranstaltung zum Volkstrauertag in Hainfeld/Pfalz.

Ob und wie sich die Zusammenarbeit mit dem Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung und Versöhnung weiter entwickeln wird, muss sich im Laufe des Jahres herausstellen. Das Zentrum ist sehr an Dokumenten, Fotos und auch Realgegenständen der Vertreibung interessiert. Dazu muss ich aber erst einmal das gesammelte „Kulturgut“ der Heimatfreunde sichten, das mir vor kurzem zuging.

Das soll’s für heute erstmal gewesen sein. Ich wünsche Euch ein gesegnetes Weihnachtsfest und alles Gute für das Jahr 2026, möge es wieder Frieden und ein wenig mehr Vernunft für die Menschheit bringen. Vielleicht sehen wir uns ja auch einmal in Schmottseiffen – bis dahin

Labt g’sund!

Bernhard Lange

Vorschläge zur Reinigung/Restauration der Töpsch Gruft

von Hans Wilhelm Hübner (Sohn von Herbert Hübner Haus 19)

  1. Nur die vordere Grabplatte mit einem Gabelstapler oder ähnlichem Gerät durch das vorhandene Loch abheben; die dadurch entstandene Öffnung sollte ausreichen, um in das Grab hinuntersteigen zu können (die vorhandenen Metallringe werden nach all den Jahren sicherlich nicht mehr brauchbar sein, um die Platte zu entfernen)
  2. In das Grab hineinsteigen, den Müll entsorgen, die Gebeine wieder in den Sarg legen und ihn anschliessend ordnungsgemäß zumachen
  3. Die Seitenöffnungen von innen sicher verschliessen
  4. Danach die vordere Grabplatte zurück an ihren ursprünglichen Platz legen (eventuell die Platte vorher von unten verstärken z.B. mit einem Metallblech, damit sie nicht weiter bricht)
  5. Dann auch die letzte Öffnung verschliessen (vielleicht mit passenden Steinen zumauern)
  6. Jetzt kann man mit der Reinigung der Figur und der restlichen Steine/Platten beginnen (auf diese Weise kann man den Kopf und die Hände dem Farbton, der nach der Reinigung zum Vorschein kommt besser anpassen)
  7. Hände, Kopf und Stab anbringen
  8. Die Inschrift farblich erneuern. Um Kosten zu sparen in Schwarz anstatt Gold
  9. Vor Auftragvergabe die ausführende Firma um einen detaillierten Kostenvoranschlag bitten
  10. Während der gesamten Arbeiten das Grab mit einem Bauzaun sichern
Vorschlag zur Sicherung der Gruft durch ein Metallgitter

Zu Punkt 3 der Ausführungen: Ein Metallgitter von innen anbringen.