Vorschläge zur Reinigung/Restauration der Töpsch Gruft

von Hans Wilhelm Hübner (Sohn von Herbert Hübner Haus 19)

  1. Nur die vordere Grabplatte mit einem Gabelstapler oder ähnlichem Gerät durch das vorhandene Loch abheben; die dadurch entstandene Öffnung sollte ausreichen, um in das Grab hinuntersteigen zu können (die vorhandenen Metallringe werden nach all den Jahren sicherlich nicht mehr brauchbar sein, um die Platte zu entfernen)
  2. In das Grab hineinsteigen, den Müll entsorgen, die Gebeine wieder in den Sarg legen und ihn anschliessend ordnungsgemäß zumachen
  3. Die Seitenöffnungen von innen sicher verschliessen
  4. Danach die vordere Grabplatte zurück an ihren ursprünglichen Platz legen (eventuell die Platte vorher von unten verstärken z.B. mit einem Metallblech, damit sie nicht weiter bricht)
  5. Dann auch die letzte Öffnung verschliessen (vielleicht mit passenden Steinen zumauern)
  6. Jetzt kann man mit der Reinigung der Figur und der restlichen Steine/Platten beginnen (auf diese Weise kann man den Kopf und die Hände dem Farbton, der nach der Reinigung zum Vorschein kommt besser anpassen)
  7. Hände, Kopf und Stab anbringen
  8. Die Inschrift farblich erneuern. Um Kosten zu sparen in Schwarz anstatt Gold
  9. Vor Auftragvergabe die ausführende Firma um einen detaillierten Kostenvoranschlag bitten
  10. Während der gesamten Arbeiten das Grab mit einem Bauzaun sichern
Vorschlag zur Sicherung der Gruft durch ein Metallgitter

Zu Punkt 3 der Ausführungen: Ein Metallgitter von innen anbringen.

Priestergrab Augustin Toepsch

Thomas Marin hat sich viele Gedanken zur Restaurierung des Priestergrabs des Pfarrverwesers Augustin Toepsch gemacht und eine bemerkenswerte Aktion ins Leben gerufen. Seine Gedanken dazu finden sich unter der neuen Überschrift „Priestergrab“.

Hier zunächst eine Zusammenfassung, die mit Hilfe von KI erstellt wurde:

Das Dokument beschreibt die geplante Restaurierung des Priestergrabes von Augustin Toepsch in Schmottseiffen/Pławna und die damit verbundenen Maßnahmen. ​

Hintergrund und Bedeutung des Priestergrabes

  • Augustin Toepsch war von 1868 bis zu seinem Tod 1878 Pfarradministrator in Schmottseiffen und wurde in einem repräsentativen Grab beigesetzt. ​
  • Das Grab ist ein wichtiges historisches und kulturelles Erbe, das an die kirchliche Kontinuität und die Geschichte des Dorfes erinnert, insbesondere an die Auswirkungen der preußischen Kulturkampfgesetze.
  • Die Restaurierung soll nicht nur die Totenruhe wiederherstellen, sondern auch die Verständigung zwischen den ehemaligen und heutigen Bewohnern fördern.

Aktueller Zustand des Grabes

  • Das Grab wurde in der Vergangenheit geschändet; der Sarg ist aufgebrochen, und die sterblichen Überreste sind ungeordnet. ​
  • Müll und andere Gegenstände wurden in die Gruft entsorgt, was die Notwendigkeit einer Restaurierung unterstreicht.

Ziele der Restaurierung

  • Wiederherstellung der Totenruhe und Würde des Verstorbenen.
  • Förderung des Gebets für die Verstorbenen und der Erinnerung an die Kirchengeschichte.
  • Aufwertung des Friedhofs und der anderen Gräber aus der Zeit vor der Vertreibung. ​
  • Gemeinsame deutsch-polnische Aktionen zur Wiederbeisetzung Toepschs in einem würdigen Rahmen. ​

Beteiligte Personen und Institutionen

  • Die Pfarrei St. Thekla, Heimatfreunde Schmottseiffen, Bistümer Liegnitz und Görlitz, das Schlesische Priesterwerk und die Kardinal-Bertram-Stiftung sind involviert.
  • Pfarrer Krystian Burczek hat entscheidende Unterstützung geleistet und eine Vorabzusage für eine Finanzierung von 10.000 € erhalten.

Erforderliche Maßnahmen

  • Klärung der denkmalrechtlichen Rahmenbedingungen und Auswahl eines Restaurators. ​
  • Spendenwerbung und Beantragung von Projektmitteln.
  • Öffnung des Grabes zur Sicherung der Überreste und anschließende Restaurierungsarbeiten. ​
  • Dokumentation des Projekts und feierliche Wiederbeisetzung von Augustin Toepsch.

Das Projekt zielt darauf ab, die kulturelle und historische Bedeutung des Priestergrabes zu bewahren und die Gemeinschaft zu stärken.

Letztes Traubuch von Schmottseiffen

Anne Kalkmann bietet Einblick/Auszüge aus dem letzten Traubuch von Schmottseiffen (1924 bis 1947) an.

Bei Interesse bitte an sie per Email wenden:

KalkmannAnne@t-online.de

Ein tolles Angebot!

Erinnerungen eines Schmottseiffeners

Als Meßdiener in Schmottseiffen: Hubert Müller berichtet aus seinem Leben

Hubert Müller, Jahrgang 1929, einer der letzten Schmottseiffener, die die alte Heimat noch bewusst erlebt haben, gibt nun einige seiner Erlebnisse zur Veröffentlichung frei.

Hier sein Beitrag zum Leben und wirken der Ministranten in St. Thekla:

Regionaltreffen 2025 der Heimatfreunde Schmottseiffen in Nauen

Am ersten Freitag im Juni, dem Tag der Vertreibung vor nunmehr 78 Jahren, fand das traditionelle Treffen der Heimatfreunde wieder in Nauen statt.

Diese Veranstaltungen können nun, wenn überhaupt, immer seltener und mit weniger Beteiligung durchgeführt werden, scheitern sie doch aufgrund des fortgeschrittenen Alters der Teilnehmer zusehends an gesundheitlichen Hindernissen.

So waren Freude und Stolz um so größer, dass auch in diesem Jahr die stattliche Zahl von 15 Teilnehmern zu verzeichnen war.

Pünktlich um kurz nach halb elf ging es los, gab es doch eine Menge zu erledigen. Zunächst stand eine Satzungsänderung der Heimatfreunde an, für die gerade noch die Mindestzahl der Teilnehmer erreicht wurde. Dabei ging es um die finanzielle Hinterlassenschaft bei einer eventuellen Auflösung unserer kleinen Gemeinschaft, die aber nach Bekunden der Anwesenden noch in ferner Zukunft liegt.

Begrüßung

In einer kleinen Präsentation zeigte der 1. Vorsitzende Fotos von seinem letzten Besuch in Schmottseiffen und berichtete von den Entwicklungen im Dorf.

Bahnhofsinschrift mit polnischem Vorsatz

Besonders interessant ist die Gestaltung der Bahnhofsinschrift, an der sich exemplarisch die politische Entwicklung in Polen spiegelt. Die wunderschöne Restaurierung wurde für die ehemaligen Bewohner zu einem besonderen Höhepunkt durch die historisch originalgetreue Aufschrift Schmottseiffen – Lähn. Dass dies einem Teil der jetzigen Bewohner von Plawna nicht recht ist, war irgendwie schon klar. Denn Plawna ist polnisch, und das Gebäude dient nun nicht mehr als Bahnhof, sondern als ein Veranstaltungsort der Gemeinde. Dennoch muss anerkannt werden, dass die gefundene Lösung gelungen ist, auch wenn es ‚nur‘ ein Kompromiss ist.

Das Umgebindehaus mit dem angebauten Hühnerstall

Der zweite Punkt des Vortrags war die umfangreiche Restaurierung des Umgebindehauses der Familie Glaubitz, die durch Magdalena, die Tochter des deutschen Vorbesitzers vertreten wurde. Sie zeigte sich zunächst enttäuscht, machte das Haus ihrer Kindheit auf sie doch einen erschreckenden Eindruck. Das legte sich aber zunehmend durch die Darstellung der Geschichte des Gebäudes mit mehreren Zwischenbewohnern, die an einer Erhaltung nicht interessiert waren; zwischenzeitlicher Leerstand beschleunigte den Verfall erheblich. Um so mehr Hoffnung besteht nun in der Person der jetzigen Besitzerin, die mit staatlicher Förderung eine denkmalgeschützte Wiederherstellung erreichen will.

Ansätze zur Restaurierung

Bald schon wurde der wie immer köstliche Mittagstisch mit Spargelgerichten und Schnitzelspezialitäten aufgetischt; die leeren Teller bezeugten die Qualität der Speisen und den guten Appetit der Teilnehmer.

Traditionell rückte wir anschließend auf den Hof zum Gruppenfoto aus, das Thomas Marin wie immer routiniert und professionell erstellte.

Die Zeit verflog wieder schnell, viele angeregte Gespräche wurden geführt, zum Schluss ließen es sich viele nicht nehmen, noch eine ansehnliche Portion Eis zu sich zu nehmen.

Auch Martin Baumert war’s zufrieden, der wie immer in zahlreichen Telefongesprächen an der Planung und Durchführung beteiligt war.

Selbstverständlich findet auch im nächsten Jahr ein Treffen statt, und zwar am Freitag, d. 5. Juni 2026, ab 10.30 Uhr im Nauener Hof!

Bis dahin verabschiedeten wir uns wie immer mit einem kräftigen:

Neuer Kassenwart der Heimatfreunde

Große Erleichterung bei den Heimatfreunden Schmottseiffen: Hans-Georg Hoferichter wird nach dem gesundheitsbedingten Ausscheiden von Brigitta Schloißin den wichtigen Posten des Kassenwarts übernehmen.

Damit tritt ein weiteres Mitglied der Nachfolgegeneration seinen Dienst im Sinne der bisherigen Arbeit der Heimatfreunde an.

Auch wenn die Zahl der Angehörigen der Erlebnisgeneration immer mehr abnimmt, werden wir die Aktivitäten der Heimatfreunde fortführen, wenn auch mit leicht veränderten Vorzeichen. Siehe dazu zum Beispiel die Beiträge Schmottseiffen 2.0 oder https://schmottseiffen.de/2024/10/schmottseiffen-plawna/

Verbunden mit einem herzlichen Dankeschön wünschen wir Hans-Georg Hoferichter alles Gute für sein neues Betätigungsfeld.