Das Dokument berichtet über ein Treffen der Heimatfreunde in Schmottseiffen, bei dem die Restaurierung des Grabes des Pfarrverwesers Augustin Toepsch und der Besuch eines Umgebindehauses im Fokus standen.
Schmottseiffen 2.0 Newsletter # 8 Berlin, August 2025
- Liebe Heimatfreunde!
- Ereignisreiche Tage liegen hinter uns.
- Mit leider nicht so zahlreicher Beteiligung wie erhofft haben wir uns vom 4. bis 6. August in Schmottseiffen getroffen. Dennoch kann das Treffen als ein voller Erfolg gewertet werden.
- Der zeitliche Anlass war ja der Besuch von Silke Shimazu (geb. Hübner) mit ihrem Mann Mark und ihren Eltern in Schlesien.
- Dazu kamen dann Hans Joachim Ramisch aus Passau, der sich erst kürzlich den Heimatfreunden angeschlossen hat, und ich selbst.
- Am Dienstag stießen dann Thomas Marin aus Stahnsdorf und Krystian Burczek (1. Vorsitzender des Schlesischen Priesterwerks) zu uns.
- Unser Aufenthalt hatte neben den üblichen Punkten (Museum der Vertreibung, Stationsberg, Friedhof und mehr) zwei inhaltliche Schwerpunkte:
- Besichtigung des Umgebindehauses der Familie Glaubitz, zu dem die jetzige Bauherrin (Frau Zuch) anlässlich unseres Besuchs mit ihrer Familie (Mann und zwei Kinder) aus Breslau angereist kam.
- Bestandsaufnahme und Anregung zur Restaurierung des Grabes des Pfarrverwesers Augustin Toepsch auf dem Friedhof
- Jeder dieser beiden Bereiche könnte Seiten füllen; ich beschränke mich aber hier auf die wichtigsten inhaltlichen Punkte.
- Das Haus der Familie Zuch sieht auf den ungeübten ersten Blick furchtbar aus, aber bei einer genaueren Betrachtung sieht man doch bedeutende Fortschritte bei der Restaurierung. Von den angenommenen 10 Jahren der Bauzeit sind bereits zwei mit der Erneuerung des Dachs und vielen strukturellen Verstärkungen des Fachwerks sinnvoll und effektiv verbracht worden.
- Wir durften uns, so weit es die Umstände erlaubten, frei im Haus bewegen, was ich auch mit einer kleinen Klettertour in ein Kellergewölbe genutzt habe; auf den Balkon haben wir uns auch gewagt, ebenso die Stelle auf dem Dachboden besichtigt, an der die versteckten Gegenstände gefunden worden waren.
- Ursprünglich handelte es sich wohl um ein ziemlich kleines Gebäude, das im Laufe der Zeit erweitert wurde.
- Hier erst einmal einen Überblick zu bekommen, und dann entsprechend bei der Restaurierung vorzugehen, erfordert eine Menge Sachkenntnis, die offensichtlich vorhanden ist und vor der wir uns nur in großem Respekt verneigen können.
- Der andere, wahrscheinlich bedeutendere Schwerpunkt unseres Aufenthalts war dann die Restaurierung der Grabstelle des Pfarrverwesers Augustin Toepsch – ein Herzensanliegen von Thomas Marin, das er seit Jahren beständig verfolgt und nie aus den Augen verloren hat.
- Nun scheinen sich plötzlich die Ereignisse zu überschlagen. Thomas als aktiver Diakon, Gefängnisseelsorger und in vielen anderen Bereichen tätiger Mann, verfügt über weitreichende Kontakte, die gerade auch in dieser Angelegenheit von großem Nutzen sind.
- Er ist u.a. mit dem schon erwähnten Vorsitzenden des schlesischen Priesterwerks befreundet, der sich spontan bereit erklärt hat, an dem Besuch teilzunehmen.
- Somit öffnete sich auch die Tür des Pfarrhauses, und wir verbrachten erst einmal eine halbe Stunde dort, um die Sachlage zu erörtern.
- Dazu gehört das Vorgehen unter verschiedenen Aspekten: Erfassen des Umfangs der Arbeiten, Denkmalpflege, Finanzierung, zeitlicher Rahmen und mehr.
- Das Grab wurde in Augenschein genommen, wobei das Innere in erster Linie mit Erschrecken zur Kenntnis genommen wurde. Traurig ist auch die Figur des Heiligen Augustinus, der man Ende der 80er Jahre den Kopf abgeschlagen hat.
- Zufällig kam auch noch der örtliche Steinmetz vorbei, der sein Fachwissen einbringen konnte. Alles ist möglich, nur eine Frage der Kosten.
- Das Äußere des Grabs müsste zumindest gereinigt werden, die Grabplatte erneuert, die Figur ergänzt und im Inneren der Zinksarg wieder verschlossen werden, nachdem aller Müll beseitigt und die sterblichen Überreste würdevoll ihren alten Platz erhalten haben.
- Ein großer Teil der Kosten, die sich auf grob geschätzt mehr als 12.000 € belaufen, könnte von der Kardinal-Bertram-Stiftung übernommen werden, aber 2.000 € sollten schon auf irgendeinem anderen Weg beschafft werden. Wir werden da noch in vielfältiger Weise tätig werden.
- Man ahnt, was kommt: Wie wäre es mit einer kleinen Spende auf das neue Konto der Heimatfreunde, um dieses Kulturdenkmal und Symbol der heimatlichen Verbundenheit in einen würdigen Zustand zu versetzen?
- Konto-Inhaber:
- Johannes Georg Hoferichter
- IBAN: DE86 1203 0000 1208 1064 25
- BIC: BYLADEM1001
- Verwendungszweck: Priestergrab Schmottseiffen
- Es muss ja nicht gleich ein Vermögen sein, aber jeder auch noch so kleine Betrag zählt. Jedenfalls würde das an die anderen Geldgeber unser Interesse signalisieren.
- Thomas Marin hat sich bereit erklärt, entweder für diesen Newsletter oder die Homepage historische und theologische Hintergründe darzustellen.
- Bis zum nächsten Mal:
-
- Labt g’sund!
- Bernhard

Die Geistlichkeit, der Steinmetz und der 1. Vorsitzende der Heimatfreunde
Foto: Thomas Marin

Die beschädigte Statue auf dem Grab
Foto: Thomas Marin

Das Umgebindehaus mit Silke Shimazu, Katarzyna Zuch, Bernhard Lange

Teile des Originalgabälks
Schmottseiffen 2.0
Newsletter # 8
Berlin, August 2025
Liebe Heimatfreunde!
Ereignisreiche Tage liegen hinter uns.
Mit leider nicht so zahlreicher Beteiligung wie erhofft haben wir uns vom 4. bis 6. August in
Schmottseiffen getroffen. Dennoch kann das Treffen als ein voller Erfolg gewertet werden.
Der zeitliche Anlass war ja der Besuch von Silke
Shimazu (geb. Hübner) mit ihrem Mann Mark und
ihren Eltern in Schlesien.
Dazu kamen dann Hans Joachim Ramisch aus Passau, der sich erst kürzlich den Heimatfreunden ange-schlossen hat, und ich selbst.
Am Dienstag stießen dann Thomas Marin aus
Stahnsdorf und Krystian Burczek (1. Vorsitzender des Schlesischen Priesterwerks) zu uns.
Unser Aufenthalt hatte neben den üblichen Punkten (Museum der Vertreibung, Kalvarienberg, Friedhof und mehr) zwei inhaltliche Schwerpunkte:
1. Besichtigung des Umgebindehauses der Familie
Glaubitz, zu dem die jetzige Bauherrin (Frau Zuch) anlässlich unseres Besuchs mit ihrer Familie (Mann und zwei Kinder) aus Breslau angereist kam.
2. Bestandsaufnahme und Anregung zur Restaurierung des Grabes des Pfarrverwesers Augustin Toepsch auf dem Friedhof
Jeder dieser beiden Bereiche könnte Seiten füllen; ich beschränke mich aber hier auf die wichtigsten inhaltlichen Punkte.
Das Haus der Familie Zuch sieht auf den ungeübten ersten Blick furchtbar aus, aber bei einer genau-eren Betrachtung sieht man doch bedeutende Fortschritte bei der Restaurierung. Von den ange-
nommenen 10 Jahren der Bauzeit sind bereits zwei mit der Erneuerung des Dachs und vielen struktu-rellen Verstärkungen des Fachwerks sinnvoll und effektiv verbracht worden.
Wir durften uns, so weit es die Umstände erlaub-ten, frei im Haus bewegen, was ich auch mit einer
kleinen Klettertour in ein Kellergewölbe genutzt habe; auf den Balkon haben wir uns auch gewagt,
ebenso die Stelle auf dem Dachboden besichtigt, an der die versteckten Gegenstände gefunden worden waren.
Ursprünglich handelte es sich wohl um ein ziemlich kleines Gebäude, das im Laufe der Zeit erweitert wurde.
Hier erst einmal einen Überblick zu bekommen, und dann entsprechend bei der Restaurierung vorzuge-hen, erfordert eine Menge Sachkenntnis, die offensichtlich vorhanden ist und vor der wir uns
nur in großem Respekt verneigen können.
Der andere, wahrscheinlich bedeutendere Schwer-punkt unseres Aufenthalts war dann die Restaurie-
rung der Grabstelle des Pfarrverwesers Augustin
Toepsch - ein Herzensanliegen von Thomas Marin, das er seit Jahren beständig verfolgt und nie aus den Augen verloren hat.
Nun scheinen sich plötzlich die Ereignisse zu überschlagen. Thomas als aktiver Diakon, Ge-fängnisseelsorger und in vielen anderen Bereichen tätiger Mann, verfügt über weitreichende Kontakte, die gerade auch in dieser Angelegenheit von großem Nutzen sind.
Er ist u.a. mit dem schon erwähnten Vorsitzenden des schlesischen Priesterwerks befreundet, der
sich spontan bereit erklärt hat, an dem Besuch teilzunehmen.
Somit öffnete sich auch die Tür des Pfarrhauses, und wir verbrachten erst einmal eine halbe Stunde
dort, um die Sachlage zu erörtern.
Dazu gehört das Vorgehen unter verschiedenen Aspekten: Erfassen des Umfangs der Arbeiten,
Denkmalpflege, Finanzierung, zeitlicher Rahmen und mehr.
Das Grab wurde in Augenschein genommen, wobei das Innere in erster Linie mit Erschrecken zur Kennt-nis genommen wurde. Traurig ist auch die Figur des Heiligen Augustinus, der man Ende der 80er Jahre den Kopf und die Unterarme abgeschlagen hat.
Zufällig kam auch noch der örtliche Steinmetz vor-bei, der sein Fachwissen einbringen konnte. Alles ist möglich, nur eine Frage der Kosten.
Das Äußere des Grabs müsste zumindest gereinigt werden, die Grabplatte erneuert, die Figur ergänzt und im Inneren der Zinksarg wieder verschlossen werden, nachdem aller Müll beseitigt und die sterblichen Überreste würdevoll ihren alten Platz erhalten haben.
Ein großer Teil der Kosten, die sich auf grob geschätzt mehr als 12.000 € belaufen, könnte von der Kardinal-Bertram-Stiftung übernommen werden, aber 2.000 € sollten schon auf irgendeinem ande-
ren Weg beschafft werden. Wir werden da noch in vielfältiger Weise tätig werden.
Man ahnt, was kommt: Wie wäre es mit einer kleinen Spende auf das neue Konto der Heimatfreunde, um dieses Kulturdenkmal und Symbol der heimatlichen Verbundenheit in einen würdigen Zustand zu versetzen?
Konto-Inhaber:
Johannes Georg Hoferichter
IBAN:
DE86 1203 0000 1208 1064 25
BIC:
BYLADEM1001
Verwendungszweck: Priestergrab Schmottseiffen
Es muss ja nicht gleich ein Vermögen sein, aber jeder auch noch so kleine Betrag zählt. Jedenfalls
würde das an die anderen Geldgeber unser Interesse signalisieren.
Hier will ich erst einmal schließen, damit die wichtigsten Informationen die Adressaten erreichen.
Thomas Marin hat sich bereit erklärt, entweder für diesen Newsletter oder die Homepage histori-
sche und theologische Hintergründe darzustellen.
Bis zum nächsten Mal:
Labt g’sund!
Bernhard
